Poona zwanzig Jahre nach Bhagwan | Rote Roben und Rolls Royce

Bayerischer Rundfunk | Bayern 2 | 18. Januar 2010 | Podcast

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Vor gut dreißig Jahren erregte ein kleiner Mann mit einer Wollmütze auf dem Kopf weltweit Aufmerksamkeit. Jugendliche und Hippies suchten bei dem Inder Bhagwan Shri Rajneesh spirituelle Erleuchtung. Damals als Skandal-Sekte verrufen, pilgern heute immer mehr Besserverdiener in das Meditationszentrum nach Pune.

Indische Weisheiten und moderne Psychologie
Zwanzig Jahre nach seinem Tod hat sich das Bild von Osho grundlegend gewandelt. Die großen Verlage der Welt drucken seine Bücher, noch immer pilgern jährlich Tausende zum Meditieren nach Poona, das jetzt Pune heißt. Auf nahezu allen Erdteilen florieren Osho-Zentren, kleine Mini-Poonas, die als Sammelpunkte der nunmehr weit verstreuten Osho-Gemeinde fungieren. Millionen Bücher, CDs und DVDs verbreiten Oshos Diskurse auf der ganzen Welt und in Indien wird Osho heute als Guru anerkannt, ein Meister, der es verstand, alte indische Weisheiten mit modernen Erkenntnissen der Psychologie zu verbinden."

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