Wirtschaft
Faule Argumente gegen hilfreiche Steuer
2010-05-18 20:02

Mit der Finanztransaktionssteuer ließen sich viele Probleme zugleich lösen
Es kommt selten vor, dass ein politisches Instrument so viele Probleme gleichzeitig lösen kann wie die derzeit diskutierte Finanztransaktionssteuer. Sie würde mit einem Schlag große Summen in die leeren öffentlichen Kassen spülen. Sie würde kurzfristige Spekulation mit Finanzprodukten und Währungen unattraktiver machen und damit die Märkte stabilisieren. Und sie würde den Menschen das Gefühl geben, dass die Politik ihre Handlungsfähigkeit gegenüber den Märkten zurückerobert und die Verursacher der Krisen zumindest anteilig an den Kosten beteiligt.
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/faule-gegenargumente/
Geld für jeden ohne Vorbedingung?
2010-03-21 15:56
Taz | Pro und Contra Grundeinkommen | 20./21. März 2010
Ein Grundeinkommen garantiert, dass jeder ohne Existenzängste leben kann, sagen die Befürworter. Ein Gegenargument ist, dass damit die soziale Ghettoisierung zementiert wird.

"Eine Umfrage des Statistischen Bundesamtes zeigt: In diesem Land werden fast doppelt so viele Stunden in unbezahlter Arbeit geleistet wie in bezahlter Arbeit. Unsere Gesellschaft wird also bereits heute zu einem Großteil innerlich durch Tätigkeiten zusammengehalten, die jenseits der Erwerbsarbeit liegen."
Katja Kipping, stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/geld-fuer-jeden-ohne-vorbedingung
Ein Grundeinkommen garantiert, dass jeder ohne Existenzängste leben kann, sagen die Befürworter. Ein Gegenargument ist, dass damit die soziale Ghettoisierung zementiert wird.

Pro
"Eine Umfrage des Statistischen Bundesamtes zeigt: In diesem Land werden fast doppelt so viele Stunden in unbezahlter Arbeit geleistet wie in bezahlter Arbeit. Unsere Gesellschaft wird also bereits heute zu einem Großteil innerlich durch Tätigkeiten zusammengehalten, die jenseits der Erwerbsarbeit liegen."
Katja Kipping, stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/geld-fuer-jeden-ohne-vorbedingung
Social-Business-Magazin "Enorm"
2010-03-21 12:39
Taz | 20./21. März 2010
Sein Job kotzte ihn an
Thomas Friemel war Chefredakteur eines Lifestylehefts mit Umfragen zu Fremdgeh-Sex. Nun macht er auf eigenes Risiko das ökosoziale Wirtschaftsmagazin "enorm".
Dass Nachhaltigkeit in den nächsten Jahren eines der großen Thema sein wird, steht für Friemel außer Frage. Enorm will nicht nur aktive Social Entrepreneurs erreichen, sondern das andere Wirtschaften auch für sozial engagierte Leute öffnen, "die nicht im Business zuhause sind". In weiten Teilen der Gesellschaft ist Social Business, wie auch Corporate Social Responsibility oder Social Entrepreneurship, nicht verbreitet, aber Friemel glaubt, dass das Thema viele bewege, "die wissen nur nicht, wie das heißt".
http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/sein-job-kotzte-ihn-an

http://www.enorm-magazin.de
http://www.facebook.com/enormmagazin
Sein Job kotzte ihn an
Thomas Friemel war Chefredakteur eines Lifestylehefts mit Umfragen zu Fremdgeh-Sex. Nun macht er auf eigenes Risiko das ökosoziale Wirtschaftsmagazin "enorm".
Dass Nachhaltigkeit in den nächsten Jahren eines der großen Thema sein wird, steht für Friemel außer Frage. Enorm will nicht nur aktive Social Entrepreneurs erreichen, sondern das andere Wirtschaften auch für sozial engagierte Leute öffnen, "die nicht im Business zuhause sind". In weiten Teilen der Gesellschaft ist Social Business, wie auch Corporate Social Responsibility oder Social Entrepreneurship, nicht verbreitet, aber Friemel glaubt, dass das Thema viele bewege, "die wissen nur nicht, wie das heißt".
http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/sein-job-kotzte-ihn-an

http://www.enorm-magazin.de
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Das sinnlose Sparen der Griechen
2010-03-05 19:34
Taz | Kommentar | 4. März 2010
Athens fragwürdige Finanzpolitik
Die Griechen haben getan, was seitens der Euroländer verlangt wurde: Sie haben ein radikales Sparpaket aufgelegt. Aber wer profitiert jetzt davon? Der Euro, die Griechen, die restlichen Europäer? Das Drama könnte sein, dass es überhaupt niemandem nutzt, sondern nur allseits schadet.
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/das-sinnlose-sparen-der-griechen/
Athens fragwürdige Finanzpolitik
Die Griechen haben getan, was seitens der Euroländer verlangt wurde: Sie haben ein radikales Sparpaket aufgelegt. Aber wer profitiert jetzt davon? Der Euro, die Griechen, die restlichen Europäer? Das Drama könnte sein, dass es überhaupt niemandem nutzt, sondern nur allseits schadet.
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/das-sinnlose-sparen-der-griechen/
Mythos Hartz-IV-Missbrauch
2010-02-23 20:23
Taz | Kommentar | 23. Februar 2010
"Das Volk will die Wahrheit hören", sagt Guido Westerwelle. Also gut: Zur angeblichen Faulheit der Arbeitslosengeld-Empfänger sagt die Bundesagentur für Arbeit: "Der Missbrauch ist verschwindend gering."
"Gemeinnützige Arbeit für mehr als zwei Millionen Menschen? Das würde die Privatwirtschaft zerstören. Westerwelle weiß das."
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/auf-abstand-bedacht/
"Das Volk will die Wahrheit hören", sagt Guido Westerwelle. Also gut: Zur angeblichen Faulheit der Arbeitslosengeld-Empfänger sagt die Bundesagentur für Arbeit: "Der Missbrauch ist verschwindend gering."
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/auf-abstand-bedacht/
Finanztransaktionssteuer | Eine gute Idee?
2010-02-16 17:37
Kampagne "Steuer gegen Armut – Finanztransaktionssteuer"
http://www.youtube.com/watch?v=j-uhXBYQXnM
Machen wir aus der Finanzkrise eine Chance für die Welt. Eine gute Idee? Geben Sie Ihre Stimme! Unterschreiben Sie die Petition an die Staats- und Regierungschefs der G20 und informieren Sie Ihre Familie und Freunde über die Kampagne!
http://www.steuergegenarmut.de
Selbst wenn die Beträge nicht in dieser Höhe zusammen kommen, weil sich das Marktverhalten hinsichtlich der spekulativen Finanzprodukte verändert, erhoffe ich mir eine Einschränkung der von der Realwirtschaft abgekoppelten Finanztransaktionen, die letzten Endes verantwortlich sind für die periodisch eintretenden Abstürze und Krisen.
http://www.youtube.com/watch?v=j-uhXBYQXnM
Machen wir aus der Finanzkrise eine Chance für die Welt. Eine gute Idee? Geben Sie Ihre Stimme! Unterschreiben Sie die Petition an die Staats- und Regierungschefs der G20 und informieren Sie Ihre Familie und Freunde über die Kampagne!
http://www.steuergegenarmut.de
Selbst wenn die Beträge nicht in dieser Höhe zusammen kommen, weil sich das Marktverhalten hinsichtlich der spekulativen Finanzprodukte verändert, erhoffe ich mir eine Einschränkung der von der Realwirtschaft abgekoppelten Finanztransaktionen, die letzten Endes verantwortlich sind für die periodisch eintretenden Abstürze und Krisen.
"Freiheit, die ich meine" | Bedingungsloses Grundeinkommen
2010-02-08 21:16
Sascha Liebermann
Warum das Grundeinkommen liberaler ist als die FDP und bürgerlicher als die CDU
http://www.youtube.com/watch?v=dkeugR9vk_s
Sascha Liebermann aus Frankfurt am Main ist neben Götz Werner der eindeutigste Vertreter eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland.
Im "unternehmen mitte" in Basel sprach er über die Voraussetzungen eines demokratischen Gemeinwesens und den freiheitlichen Geist des Grundeinkommens.
Der Clip ist von der Materialsite zum Grundeinkommensfilm von Daniel Häni und Enno Schmidt:
http://www.grundeinkommen.tv/blog/2006/12/sascha-liebermann-der-widerspruch-den.htm
http://www.grundeinkommen.tv
Warum das Grundeinkommen liberaler ist als die FDP und bürgerlicher als die CDU
http://www.youtube.com/watch?v=dkeugR9vk_s
Sascha Liebermann aus Frankfurt am Main ist neben Götz Werner der eindeutigste Vertreter eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland.
Im "unternehmen mitte" in Basel sprach er über die Voraussetzungen eines demokratischen Gemeinwesens und den freiheitlichen Geist des Grundeinkommens.
Der Clip ist von der Materialsite zum Grundeinkommensfilm von Daniel Häni und Enno Schmidt:
http://www.grundeinkommen.tv/blog/2006/12/sascha-liebermann-der-widerspruch-den.htm
http://www.grundeinkommen.tv
Geld für alle | Die Alternativensuche für eine bessere Welt
2010-01-31 07:58
TV-Reportage | ARD | 20. Januar 2010
Andere Geld- und Wirtschaftssysteme, welche auch ohne globale Manipulationen funktionieren, gibt es bereits. Für eine bessere, menschlichere Welt müssten sie zusammengeführt werden. Verschiedene Tauschsysteme können nebeneinander existieren, doch die Macht und der Einfluss der derzeitig herrschenden Institutionen auf die Lebensumstände der dann souveräneren, selbstbestimmteren Haushalte wird sich verringern. Gut oder schlecht?!
Wir würden mehr und mehr von der schädlichen heutigen Vertragsfreiheit befreit und die Geschäfte gemeinnütziger gestalten können. Die Mehrheit der Menschen könnte sich rechtssicherer fühlen, und unser Rechtssystem würde nicht die geldlich besser ausgestatteten Unternehmungen oder reiche Menschen privilegieren.
Das Bedingungslose Grundeinkommen BGE – nicht das perfide Bürgergeldsystem der FDP – wird in dem Beitrag angesprochen und auf die diskreditierenden Vorurteile, die sich in den Medien populistisch auf die chancenlosesten Schichten unserer Gesellschaft beziehen, überprüft. Es lohnt sich darüber nachzudenken und erst einmal regional etwas zu bewegen. Genug Geld ist in dem heutigen globalen Fremdversorgungssystem für jeden Menschen so lebensnotwendig wie Wasser – und das Geld ist vorhanden, nur dem System entzogen und in privilegiertem Besitz. Geldmittel für Bildungschancen, für gesellschaftliche Teilhabe (nicht für eine konsumverrückte, Ressourcen verschwendende Erziehung), für gute Ernährung und eine heute mögliche Gesundheit.
Die Videos wurden von Youtube aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen entfernt. ;-)
Andere Geld- und Wirtschaftssysteme, welche auch ohne globale Manipulationen funktionieren, gibt es bereits. Für eine bessere, menschlichere Welt müssten sie zusammengeführt werden. Verschiedene Tauschsysteme können nebeneinander existieren, doch die Macht und der Einfluss der derzeitig herrschenden Institutionen auf die Lebensumstände der dann souveräneren, selbstbestimmteren Haushalte wird sich verringern. Gut oder schlecht?!
Wir würden mehr und mehr von der schädlichen heutigen Vertragsfreiheit befreit und die Geschäfte gemeinnütziger gestalten können. Die Mehrheit der Menschen könnte sich rechtssicherer fühlen, und unser Rechtssystem würde nicht die geldlich besser ausgestatteten Unternehmungen oder reiche Menschen privilegieren.
Das Bedingungslose Grundeinkommen BGE – nicht das perfide Bürgergeldsystem der FDP – wird in dem Beitrag angesprochen und auf die diskreditierenden Vorurteile, die sich in den Medien populistisch auf die chancenlosesten Schichten unserer Gesellschaft beziehen, überprüft. Es lohnt sich darüber nachzudenken und erst einmal regional etwas zu bewegen. Genug Geld ist in dem heutigen globalen Fremdversorgungssystem für jeden Menschen so lebensnotwendig wie Wasser – und das Geld ist vorhanden, nur dem System entzogen und in privilegiertem Besitz. Geldmittel für Bildungschancen, für gesellschaftliche Teilhabe (nicht für eine konsumverrückte, Ressourcen verschwendende Erziehung), für gute Ernährung und eine heute mögliche Gesundheit.
Die Videos wurden von Youtube aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen entfernt. ;-)
10 Jahre Attac
2010-01-22 21:39
Medienberichte
"Am 22. Januar 2010 wird Attac in Deutschland zehn Jahre alt – zehn Jahre voller Aktionen und Events, Engagement und Bewegung. Gemeinsam möchten wir das Erreichte feiern! Wir laden herzlich ein, mit unserer Jubiläums-CD die Verhältnisse zu rocken, im Geburtstagsbuch Attac in seiner Vielfalt zu durchleb(/s)en und natürlich, am 23. Januar in Frankfurt am Main zu besuchen!
Zahlreiche Medien nutzen das Jubiläum von Attac, um unser Netzwerk vorzustellen, Rückschau zu halten, sich Gedanken über unsere weitere Rolle und Zukunft zu machen oder sich einfach nur mit uns zu freuen. Auf unserer Jubiläumsseite haben wir einige Beispiele zusammengestellt."
http://www.attac.de/index.php?id=6758
"Am 22. Januar 2010 wird Attac in Deutschland zehn Jahre alt – zehn Jahre voller Aktionen und Events, Engagement und Bewegung. Gemeinsam möchten wir das Erreichte feiern! Wir laden herzlich ein, mit unserer Jubiläums-CD die Verhältnisse zu rocken, im Geburtstagsbuch Attac in seiner Vielfalt zu durchleb(/s)en und natürlich, am 23. Januar in Frankfurt am Main zu besuchen!
Zahlreiche Medien nutzen das Jubiläum von Attac, um unser Netzwerk vorzustellen, Rückschau zu halten, sich Gedanken über unsere weitere Rolle und Zukunft zu machen oder sich einfach nur mit uns zu freuen. Auf unserer Jubiläumsseite haben wir einige Beispiele zusammengestellt."
http://www.attac.de/index.php?id=6758
"Als das Geld vom Himmel fiel"
2010-01-22 05:32
Finanzkrise
"1,5 Billionen Euro haben die Zentralbanken seit der Finanzkrise erschaffen. Sie gaben sie den Banken, die damit der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen sollten. Doch bei Autoherstellern und Maschinenbauern ist das Geld nie angekommen. Wo ist es geblieben?"
http://www.zeit.de/2010/03/DOS-Wo-das-Geld-geblieben-ist
Das Geld ist weder in der Realwirtschaft angekommen noch bei den Konsumenten, die der Realwirtschaft die Waren abnehmen und bezahlen.
"1,5 Billionen Euro haben die Zentralbanken seit der Finanzkrise erschaffen. Sie gaben sie den Banken, die damit der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen sollten. Doch bei Autoherstellern und Maschinenbauern ist das Geld nie angekommen. Wo ist es geblieben?"
http://www.zeit.de/2010/03/DOS-Wo-das-Geld-geblieben-ist
Das Geld ist weder in der Realwirtschaft angekommen noch bei den Konsumenten, die der Realwirtschaft die Waren abnehmen und bezahlen.
Freiheit, Gleichheit, Grundeinkommen
2010-01-20 18:53
Video
Vortrag von Frank Thomas
http://www.forum-grundeinkommen.de/filme-bge/vortrag-freiheit-gleichheit-grundeinkommen-frank-thomas
Vortrag von Frank Thomas
http://www.forum-grundeinkommen.de/filme-bge/vortrag-freiheit-gleichheit-grundeinkommen-frank-thomas
Geld für alle! Gibt es eine bessere Welt?
2010-01-19 06:42
Dokumentation | ARD | 20. Januar 2010
Unkonventionelle Ideen und praktizierte Modelle zur Krisenabwehr – jenseits der aktuellen Diskussion über Bankenaufsicht, Bonuszahlungen und transparente Finanzprodukte
http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=4l8qu6iT1a/1Fbj9AN0seQ==
zur Aufzeichnung auf Youtube
http://blog.siegfried-bogdanski.eu/files/201001310758.html
Unkonventionelle Ideen und praktizierte Modelle zur Krisenabwehr – jenseits der aktuellen Diskussion über Bankenaufsicht, Bonuszahlungen und transparente Finanzprodukte
http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=4l8qu6iT1a/1Fbj9AN0seQ==
zur Aufzeichnung auf Youtube
http://blog.siegfried-bogdanski.eu/files/201001310758.html
Subventionen für Dienstwagen
2010-01-12 17:33
Matthias Wissmann vom Verband der Automobilindustrie fordert weitere Steuergelder für Spritfresser: Firmen- und Dienstwagen an den Subventionstropf!
Armutszeugnis für die Autoindustrie · Greenpeace lehnt Subvention von Firmenwagen ab.
http://www.greenpeace.de/themen/verkehr/nachrichten/
artikel/armutszeugnis_fuer_die_autoindustrie/
Armutszeugnis für die Autoindustrie · Greenpeace lehnt Subvention von Firmenwagen ab.
http://www.greenpeace.de/themen/verkehr/nachrichten/
artikel/armutszeugnis_fuer_die_autoindustrie/